Ein unvergesslicher Tag mit Steven in Kuala Lumpur

Eine fremde Stadt alleine erkunden ist langeweilig. Vorallem dann, wenn man so wie ich keine Karte und keinen Reiseführer dabei hat. Auf jeden Fall ist es so, dass man sich dann entsprechend unbeschwert bewegt, weil man all die teils stark überzeichneten Warnungen aus den Reiseführern nicht beachtet.

So begann ich mein Abenteuer also mit dem KLIA Ekxspress und liess mich für Schweizer Verhältnisse wenig beeindruckender Geschwindigkeit nach KL Sentral fahren, wo ich dachte sei das Zentrum der Stadt. Doch weit gefehlt, nichts von Zentrum.

Strassenzüge, viel Kitsch, hin und wieder eine Strassenküche, aber wenig Leute auf der Strasse und so eigentlich langweilig. Bis ich dann schliesslich die Monorail entdeckt hatte und mich mittels einem ausgehängten Fotoplan einigermassen orientieren konnte. Schnell war dann der Entscheid gefallen die Petronas Twin Towers zu besuchen. Eine Fahrt in der Monorail ist einfach, billig und schnell.

Nach einigen Stunden des Umherziehens dann traf ich Steven. Steven, Einheimischer Fotograf, selbe Kamera, selbes Objektiv und anscheinend die selben Motive in China-Town an der Jalan Petaling .

Nach einer langen Fotosession während den Feierlichkeiten zum Chinese New Year liessen wir uns gemeinsam an einer Garküche nieder und assen gemeinsam Nudel-Gerichte. Mutig, dachte ich mir… Der Magen wirds hoffentlich verkraften.
Mit dem Bekenntnis in Kontakt bleiben zu wollen und die geschossenen Bilder auszutauschen verabschiedeten wir uns kurz nach zehn Uhr abends.

See you brother, take care!

Genauso unkompliziert wie wir uns getroffen hatten, trennten sich unsere Wege auch wieder. Salamaleikum!

Jetzt starte auch ich: Ich blogge – ein neues Leben

Warum also ich nun auch bloggen soll? Nun ja, das ist vermutlich heute normal. Jeder hat sein Smartphone, Facebook und einen eigenen, wenn auch geheimen Account bei der NSA. Transparenz ist überall und überall ist alles transparent. Spuren, GPS Tracker, Ferienfotos – alles ist da. Eigentlich interessiert das niemanden und vielleicht gerade deswegen eben doch.

Selbstversuch, Marke Eigenbau. Nein, ich will nicht in den Blogger-Olymp aufsteigen, oder meine ganze viel zu bescheiden ausgefallene Freizeit verbloggen und doch interessiert es mich wie es ist, seine Erlebnisse zu teilen.

In diesem Sinne, Frohes neues und erstes Blogging-Jahr.

Der Normalo.